EBRO Renderings
12.09.2011
50 Stück auf einen Streich
EBRO Armaturen stellt um: Virtuelle Fotografie auf Basis von 3D-Daten statt klassischer Fotografie
„Wir hatten immer das selbe Problem mit den fotografischen Darstellungen unserer Produkte: Einzeln betrachtet waren sie alle in Ordnung, nebeneinander betrachtet wichen Farbe und Perspektive jedoch oft deutlich voneinander ab.“, sagt Peter Eckhoff, Leiter Marketing beim Hagener Hersteller von Absperrklappen und Armaturen und ergänzt „Deshalb verwenden wir für unseren neuen Drucksachen ab sofort Fotos, die auf Basis von Konstruktionsdaten am Computer entstanden sind.“ Das Ergebnis ist optimal und wird die zukünftige Bilddarstellung von EBRO-Produkten deutlich verbessern.
Initiiert und geleitet wurde das Projekt von der Iserlohner Werbeagentur Sauerbier und Partner, die über langjährige Erfahrung mit virtuellen Fotos verfügt. „Wir haben vor Jahren bereits virtuelle Schnittmodelle, Fotos und Animationen für Hersteller aus den unterschiedlichsten Branchen erstellt.“ erzählt Thomas Sauerbier, Geschäftsführer, „Kritisch war jedoch immer der Preis. Jetzt, mit neuen Programmen und deutlich schnelleren Computern sind wir in der Lage virtuelle Fotos zu Preisen anzubieten, die unter den Kosten für herkömmliche Fotos liegen, von den Vorteilen ganz zu schweigen.“
Fast wie ein richtiges Fotostudio – nur besser
Die Vorteile von Renderings liegen deutlich auf der Hand. Fast alle produzierenden Unternehmen verwenden heute Computersysteme in der Konstruktion. Die dort erstellten CAD-Daten lassen sich ohne Umwege weiterverarbeiten - das spart Zeit. Ähnlich wie in einem richtigen Fotostudio werden dann Parameter wie Brennweite, Licht, Perspektive und Position festgelegt. Der Vorteil von virtueller Fotografie ist jedoch, dass diese Parameter jederzeit reproduziert werden können, selbst nach Jahren. So ist sichergestellt, dass auch später erstellte Fotos noch in exakt derselben Perspektive erstellt werden können.
Blick nach innen – Schnittmodelle und Animationen
Oft ist die Funktionsweise einer Armatur oder einer Maschine nicht von außen erkennbar. Um dem Kunden den USP, den einzigartigen Vorteil, deutlich machen zu können, müsste man in das Produkt hineinsehen können. Doch gerade bei komplexen, aufwändigen und teuren Produkten ist die Herstellung von Schnittmodellen selten, da ein reales Produkt aufgeschnitten werden muss. Übrig bleibt teures Altmetall. Am Computer lassen sich solche Schnittmodelle in jeder denkbaren Perspektive erzeugen. Als Einzelbild oder sogar in der Bewegung animiert. So kann zum Beispiel eine Strömungssimulation im Inneren einer Turbine gezeigt werden – etwas, das mit herkömmlichen Mitteln wie Foto oder Film nicht darstellbar ist.
Zeitvorteil – fotorealistische virtuelle Prototypen
Jede Agentur kennt das Problem: Die Messe naht, das Produkt ist noch nicht fertig. Um etwas drucken zu können, braucht eine Agentur jedoch etwas, das fotografiert werden kann. Virtuelle Fotos sind die Lösung: Neue Produkte entstehen ohnehin am Computer in der Produktion. Da liegt es nahe, solche Konstruktionsdaten „zum Leben“ zu erwecken und als Foto darzustellen, lange bevor die eigentliche Produktion angefangen hat. Das schafft einen großen Zeitvorteil – für den Kunden und nicht zuletzt auch für die Agentur.
„Wir werden diesen Weg der virtuellen Fotografie auch in der Zukunft konsequent weitergehen.“ verspricht Peter Eckhoff von EBRO und freut sich „Da ist noch einiges mehr möglich.“